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Affenschwanzbaum – pflegeleichter Exot für den Garten

Beim Affenschwanzbaum, lat. Araucaria araucana, handelt es sich um einen Zierbaum. Die außergewöhnliche Pflanze, mit einer besonderen Form, ist auch unter den Namen Araucaria, Araukarie, Schlangenbaum, Andentanne, Chilenische Schmucktanne und Monkey Puzzle Tree bekannt.

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Er gehört zu Famile der Araukariengewächse. Ursprünglich stammt der immergrüne Baum aus Argentinien und aus Chile. Hauptsächlich wächst er in seiner Heimat – den Anden auf Höhenlagen von etwa 1.700 Metern über dem Meeresspiegel. Hierzulande hingegen gedeiht der Affenschwanzbaum nur in niedrigeren Lagen. Besonders auffällig sind die Zweige des Baums, denn sie gleichen dachziegelartigen Blättern. In unseren Breitengraden gilt der Affenschwanzbaum als Zierpflanze, die gerne zur Verschönerung von Gartenanlagen und Gärten zum Einsatz kommt.
 
Wer gerne so einen Exoten in seinem Garten haben möchte, muss ihm die richtige Pflege zukommen lassen. Wie viele andere Pflanzen auch benötigt der Affenschwanzbaum eine spezielle Pflege, damit er prächtig wächst und gedeiht.

Affenschwanzbaum – pflanzen & pflegen

Nachdem der Affenschwanzbaum eine exotische Pflanzenart ist, wie sie bei uns regulär nicht vorkommt, benötigt er auch eine individuelle Pflege nach dem Pflanzen. Er zeichnet sich durch seine besondere Form aus, denn selbst die Äste des Baumes ähneln Blättern, die eine schuppenförmige, ledrige und harte Erscheinung besitzen. Sie haben eine dreieckige Form und eine ungefähre Länge von zwei bis drei Zentimetern. Ähnlich wie die Nadeln von Tannen sind die Blätter des Schlangenbaums scharf und spitz. Zusätzlich ziert ein brauner Dorn jede Blattspitze. Besonders auffällig ist die dicke Rinde der Chilenischen Araukarie. Sie bietet dem Baum Schutz vor der Hitze heißer Asche und Feuer nach Vulkanausbrüchen, die in seiner Heimat durchaus vorkommen können. Insgesamt nimmt die Rinde 25 Prozent des Stamm- oder Astvolumens ein.

Standort – sonnig bis halbschattig

standort Im Gegensatz zu anderen Zierbäumen ist der Affenschwanzbaum bei einem Standort nicht zu wählerisch. Generell wächst er an allen Stellen, egal ob der Platz sonnig, halbschattig oder im Schatten ist. Besser gefällt es der exotischen Pflanzenart allerdings, wenn sie sonnig bis halbschattig steht. Die Auswahl des Standortes macht sich auch im Wachstum bemerkbar. Fühlt sich die Araucaria nicht so wohl, wächst sie nicht so schnell wie normal. Steht der Baum schattig, kann es sein, dass er überhaupt nicht mehr wächst. Generell ist das Wachstum pro Jahr beim Affenschwanzbaum eher gering anzusehen, es sind nämlich nur 15 bis 30 Zentimeter. Diese Geschwindigkeit stellt sich aber auch erst im Laufe der Jahre ein, vorher ist es weniger.

Pflanzenabstand – Einzelpflanzung

pflanzenabstand Eine Einzelpflanzung ist beim Affenschwanzbaum unbedingt zu empfehlen. Steht er zu dicht an anderen Pflanzen, kann er sich nicht richtig ausbreiten. Sein Wurzelwerk benötigt ausreichend Platz, um den schweren Baum in der Erde zu halten, und am Umkippen zu hindern. Perfekt kommt er beispielsweise als Mittelpunkt auf einer Rasenfläche oder auf einer anderen freien Fläche zur Geltung. Beim Einpflanzen ist unbedingt darauf zu achten, dass der Platzbedarf, den der Schlangenbaum irgendwann entwickelt, mit einberechnet wird. Einmal in der Erde empfiehlt sich ein Umsetzen des exotischen Baumes nicht, denn er besitzt viele kleine Faserwurzeln. Diese breiten sich großflächig aus und lassen sich beim Umpflanzen meist nicht alle finden. Sind zu viele Wurzeln beschädigt, wächst die Araukarie nicht mehr richtig an und geht kaputt.

Wuchshöhe – 10 Meter oder mehr

wuchshoehe Hierzulande wird der Affenschwanzbaum meist nicht so hoch, wie in seiner Heimat, meistens nur bis zu 10 Metern. Grundsätzlich kann der Baum aber eine Höhe von 30 bis 40 Metern oder noch höher erreichen. Innerhalb eines Jahres wächst der Monkey Puzzle Tree etwa 30 Zentimeter. Wegen seines langsamen Wachstums sehen ihn viele als Zierbaum, was er eigentlich aber nicht ist. Durch regelmäßiges Zurückschneiden lässt sich der Affenschwanzbaum aber auch kleiner halten, beispielsweise als Kübelpflanze. Wird er aber ausgepflanzt, so kann der Schlangenbaum nur einzeln und mit genügend Abstand zu den anderen Pflanzen stehen. Sind die Wurzeln erst einmal ohne die begrenzende Enge eines Pflanzkübels, breiten sie sich schnell in der Erde aus.

Duftzeit

duftzeit Die Baumart der Araukarien besitzt nur Blätter und entwickelt keine Blüten, sondern nur Zapfen. Deshalb gibt es in dieser Hinsicht auch keine spezielle Duft- oder Blütezeit. Geschlechtsreif wird die Pflanze erst mit 15 Jahren. Es gibt sie in zwei Arten, einmal getrenntgeschlechtig und einmal zweihäusig. Deshalb gibt es männliche und weibliche Blütenzapfen. Weibliche sind kugelartig und sitzen auf den Zweigen, männlich hingegen hängen unter den Zweigen und sind zapfenförmig. Die weiblichen Zapfen reifen erst im zweiten Jahr und lassen sich dann mit dem Pollenflug im Juni bestäuben.

Pflegeaufwand – gering bis mittel

pflegeaufwand Exotisch aber pflegeleicht, so lässt sich der Affenschwanzbaum wohl am einfachsten beschreiben. Viele andere Exoten benötigen eine aufwändige Pflege, die nicht von einem bestimmten Rhythmus abweichen darf, weil sie ansonsten Schaden nehmen. Anderes hingegen ist es beim Schlangenbaum, denn er nimmt es dem Gärtner nicht übel, wenn er einmal weniger Wasser bekommt. Idealerweise ist er aber regelmäßig zu gießen sowie ab und an zu düngen.

Wasserbedarf – gering bis mittel

waesserung Grundsätzlich benötigt der Affenschwanzbaum nicht so viel Wasser, denn in seiner Heimat herrschen wesentlich höhere Temperaturen, als in unseren Gefilden. Deshalb empfiehlt es sich, nicht den Baum zu oft zu gießen. Staunässe kann dem Exoten schaden. Lieber erst dann gießen, wenn die oberste Erdschicht trocken ist, so kann sich die Nässe im Boden nicht stauen. Stimmt die Wasserzufuhr beim Schlangenbaum, so erfreut er den Gärtner über viele Jahre mit seinem immergrünen Aussehen.

Lebensdauer der Pflanze – mehrjährig

lebensdauer Nachdem die Andentanne zu den Bäumen gehört ist ihre Lebensdauer mehrjährig. Unter unseren klimatischen Bedingungen ist es von Vorteil den Affenschwanzbaum anfänglich in einem Pflanztopf zu kultivieren. In den ersten Jahren ist sein Wachstum noch nicht so ausgeprägt und die Widerstandskraft dadurch nicht ganz optimal. Wenn der Exot schon ein paar Jahre alt ist, steht einer Auspflanzung im Garten nichts im Wege.

Affenschwanzbaum überwintern

winterhart In der Heimat vom Affenbrotbaum sind die Temperaturen grundsätzlich etwas milder. Trotzdem ist er winterhart und nicht sehr frostanfällig. Wurde er im Garten ausgepflanzt, ist es ausreichend die Erde mit einem Vlies oder Laub zu schützen, denn grundsätzlich verträgt er kurzfristig Temperaturen bis minus 15 Grad Celsius.
 
Eine Araukarie, die in einem Kübel gepflanzt ist, benötigt wesentlich mehr Schutz vor kalten Temperaturen. Gerade in Gegenden, bei denen ein strenger Winter keine Seltenheit ist, sollte die Kübelpflanze nicht draußen überwintern. Temperaturen unter null bis fünf Grad Celsius können dem Affenbrotbaum dann schaden. Deshalb ist es empfehlenswert den Exoten im Winter an einen warmen und hellen Ort zu stellen. Alternativ kann an zu kalten Standorten, beispielsweise im Keller, noch ein zusätzlicher Schutz mit einem Vlies vor zu großer Kälte schützen.

Vermehren des Schlangenbaums

Im Handel sind nicht nur mehrjährige Pflanzen erhältlich, sondern ebenso Samen vom Affenschwanzbaum. Er ist leicht zu ziehen, aber nach der Aussaat benötigt er mehr Pflege, weil er sehr langsam wächst. Optimal als Anzuchterde geeignet sind für die Araukarie mit Sand gemischte Erde oder „Kokohum“. Die Spitze der Samen sollte beim Ansähen nach unten zeigen und nur zur Hälfte bedeckt sein. Ist dies erfolgt, sollte der Gärtner die Erde leicht befeuchten und abdecken.
 
In den ersten drei bis vier Wochen nach der Aussaat muss das Pflanzgefäß in einer kühlen Umgebung stehen. Hierfür empfiehlt sich entweder der Kühlschrank oder ein kalter Kellerraum. Nach der Kältephase sind die Sämlinge, wenn nicht schon vorab geschehen, zu vereinzeln. Danach folgt die Keimphase, wobei der Samen des Affenschwanzbaums eine konstante Temperatur von 15 bis 20 Grad benötigt. Mindestens die ersten zwei Jahre sollte der junge Baum in einem Kübel verbringen, erst dann ist eine Auspflanzung im Garten zu empfehlen.

Düngen und Pflanzsubstrat

Der richtige Boden ist für ein optimales Wachstum vom Affenschwanzbaum unbedingt notwendig. Er sollte locker sein, damit sich die Wurzeln gut ausbilden können und leicht sauer. Optimal ist hier eine Erde mit etwas höherem Sandanteil. Eine gewisse Grundfeuchte muss ebenfalls vorhanden sein, genauso wie genügend Nährstoffe im Boden. Damit der exotische Baum ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, empfiehlt sich eine Düngung im Frühjahr und im Herbst. Ein klassischer Volldünger ist absolut ausreichend.

Krankheiten und Schädlinge

Immun ist keine Pflanze gegen Schädlinge oder Krankheiten, aber der Affenschwanzbaum gehört einer Gattung an, die als besonders robust und widerstandsfähig gilt. An einer bräunlichen oder gelblichen Verfärbung der Blätter ist gut zu erkennen, wenn mit der Araukarie etwas nicht stimmt und sie sich nicht mehr wohl fühlt.
 
Auch wenn der exotische Baum grundsätzlich als widerstandsfähig gilt, hat er drei Schwächen. Zum einen ist er empfindlich gegen Staunässe, die im schlimmsten Falle einen Pilzbefall nach sich ziehen kann und zum anderen mag er keine kalten Winde und zu harten Frost. In allen drei Fällen macht sich ein Schaden am Affenschwanzbaum mit der genannten Verfärbung seiner Blätter bemerkbar. In manchen Fällen kann es dann hilfreich sein, die betroffenen Äste zu entfernen, um eine Ausbreitung zu vermeiden.